Hakola Dippel
(Energiepolitischer Sprecher)

Das Anfang Februar 2017 geänderte Energiewirtschaftsgesetz macht den lokalen Stromversorgern die Auflage, auf Anforderung „von oben“ ganze Stadtteile vom Stromnetz abzuklemmen. Eine Priorisierung darf nicht stattfinden, ebenso wenig ist ein Schadensersatzanspruch der Betroffenen möglich. Der Geschäftsführer der EWF, Stefan Schaller sagte dazu neulich, dass „…. künftig die zuverlässige Verfügbarkeit von elektrischer Energie abnehmen werde….“ Warum ist das einstmals sicherste (gegen Stromausfall) und beste Netz der Welt inzwischen auf dem Niveau eines besseren Entwicklungslandes angekommen?  „Das Energieeinspeisegesetz (EEG) hat den erneuerbaren Energien einen Vorrang bei der Einspeisung in das Stromnetz  gegenüber den konventionellen (Kohle, Gas, Kernkraft) eingeräumt“, sagt der energiepolitische Sprecher der AfD, Hakola Dippel. Auf Grund der unregelmäßigen und nicht planbaren Einspeisemenge bei Wind und Sonne („Flatterstrom“) kommt es zu Über- bzw. Unterlastung und damit geht die dringend erforderliche Phasenstabilität verloren. Bis zur Einführung des EEG waren jährlich ca. 10 Eingriffe in das Netz notwendig, um es wieder zu stabilisieren. Im Jahr 2016 waren es mehr als 5.000! Gelingt einer dieser Eingriffe – das Fachwort ist „Redispatch“ – nicht, kommt es sehr schnell  und sich kaskadenartig ausbreitend zu großflächigen und länger dauernden Stromausfällen – landläufig als Blackout bezeichnet. „Unter Fachleuten ist es inzwischen nicht mehr eine Frage des „ob“, sondern nur noch des „wann“ für einen solchen Blackout,“ so Hakola Dippel weiter.

Durch die oben genannte Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes  will der Gesetzgeber zum einen versuchen, durch sogenannten „Lastabwurf“ (große Verbraucher abschalten…) den unkontrollierten Blackout zu verhindern und möglichen Schadensersatzforderungen der Bürger entgegentreten. Alle Regierungen seit dem Jahr 2000 – egal welche Konstellation – haben es unterlassen, die Stromversorgung in Deutschland  wieder versorgungssicher, kostengünstig, umweltfreundlich und sozialverträglich zu gestalten.  Jede neue Windkraftanlage und jedes neue Photovoltaikmodul verschärft die o.a. Situation noch.

Die AfD ist die einzige Partei, die Maßnahmen vorschlägt, die die Gefahr eines Blackouts reduzieren kann.

Kreisverband der Alternative für Deutschland Waldeck-Frankenberg